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29.08.2019

ENERVIE Vernetzt: Erneuerung von Leiterseilen auf der Hochspannungsfreileitung „Meinerzhagen 1/2"

• 570.000 Euro Investitionsvolumen für eine sichere Energieversorgung in der Region
• 9 Hochspannungsmasten auf 2,4 Kilometer Länge werden neu beseilt

Die ENERVIE Vernetzt GmbH beginnt ab Dienstag, dem 3. September 2019, mit umfangreichen Seilzugarbeiten an der 110-Kilovolt (kV)-Hochspannungs-Freileitungstrasse vom Umspannwerk Wiebelsaat bis zum Umspannwerk Meinerzhagen (Trasse „Meinerzhagen 1/2“). Konkret werden Leiterseile sowie Isolatoren und Armaturen auf insgesamt 9 Masten und einer Gesamtlänge von über 2,4 Kilometern erneuert. ENERVIE Vernetzt investiert rund 570.000 Euro in diese Maßnahme zur Sicherung und Aufrechterhaltung einer zuverlässigen Stromversorgung in der Region.

Die Erneuerung erfolgt hierbei im laufenden Betrieb: Hierbei wird zunächst eine Trassenhälfte erneuert, die zweite Teil bleibt währenddessen weiterhin in Betrieb. Nach Umschaltung auf die neuen Leitungen erfolgt dann die Beseilung der zweiten Trassenhälfte. Die Erneuerungsmaßnahme soll bis zum November 2019 abgeschlossen sein. Insgesamt installiert ENERVIE Vernetzt hierbei rund 19,2 Kilometer neue Leiterseile.

Das Projekt „Beseilung 110-kV-Trasse Meinerzhagen 1/2“ im Überblick:

Baubeginn 03.09.2019
Bauende November 2019
Investitionsvolumen ca. 570.000 Euro
Beseilte Masten  9 (Baujahr: 1965 und 1971)
Streckenlänge Trasse  2,4 km
aufgelegte Seillänge  ca. 19,2 km

Hintergrund: Das Hoch- und Mittelspannungsnetz der ENERVIE Vernetzt

Die ENERVIE Vernetzt GmbH versorgt in ihrem etwa 1.000 km2 umfassenden Netzgebiet in Hagen, Herdecke und der Märkischen Region über 500.000 Einwohner in insgesamt 19 Städten und Gemeinden sicher und zuverlässig mit Strom. 27 Umspannwerke dienen als zentrale Einspeiseknotenpunkte im rund 200 Kilometer langen Hochspannungs-Freileitungsnetz auf der 110-Kilovolt (kV) und 220-kV-Ebene. Die hier installierten Transformatoren sorgen dafür, dass die Spannung von der Hoch- auf die Mittelspannungsebene von 110 kV (=110.000 Volt) auf 10 kV (= 10.000 Volt) heruntergespannt wird. Über ein engmaschiges Kabelnetz von rund 7.700 Kilometern Länge und zahlreiche 10-kV-Stationen gelangt der Strom schließlich auf Niederspannungsebene von 400 Volt beziehungsweise 230 Volt zum Endverbraucher.

Hagen/Lüdenscheid, 29. August 2019