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29.04.2026
ENERVIE Vernetzt erneuert Leiterseile auf Teilabschnitt der 110-kV-Hochspannungsfreileitungen „Siesel 1/2/3“
• Hochspannungsmasten werden auf rund 6,5 Kilometer Länge zwischen den Umspannwerken Plettenberg-Siesel, Ohle und Werdohl-Elverlingsen neu beseilt
• Rund 4,5 Mio. Euro Investitionsvolumen für eine sichere Energieversorgung in der Region
Die ENERVIE Vernetzt GmbH hat in diesem Monat mit umfangreichen Seilzugarbeiten an der 110-kV-Hochspannungsfreileitungstrasse vom Umspannwerk (UW) Plettenberg-Siesel über das UW Ohle bis nach Werdohl-Elverlingsen zum dortigen UW begonnen. Konkret werden Leiterseile sowie Isolatoren und Armaturen auf insgesamt 25 Masten der 1968 gebauten Hochspannungstrasse auf einer Gesamtlänge von über 6,5 Kilometern erneuert. ENERVIE Vernetzt investiert rund 4,5 Mio. Euro in diese Maßnahme zur Sicherung und Aufrechterhaltung einer zuverlässigen Stromversorgung in der Region. Bereits im vergangenen Jahr hatte ENERVIE Vernetzt einen angrenzenden Leitungsabschnitt zwischen dem UW Siesel und dem UW Ohle erneuert.
Die aktuelle Erneuerungsmaßnahme soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Insgesamt installiert ENERVIE Vernetzt hierbei rund 84,5 Kilometer neue Leiterseile.
Das Projekt „Beseilung Trasse Siesel 1/2/3“ im Überblick:
| Baubeginn |
April 2026 |
| Bauende |
Dezember 2026 |
| Investitionsvolumen |
ca. 4,5 Mio. Euro |
| Beseilte Masten |
25 (Baujahr 1968) |
| Geplante Seilerneuerung |
6,5 km |
| aufgelegte Seillänge |
ca. 84,5 km |
Hintergrund: Das Hoch- und Mittelspannungsnetz der ENERVIE Vernetzt
Die ENERVIE Vernetzt GmbH versorgt in ihrem etwa 1.000 km2 umfassenden Netzgebiet in Hagen, Herdecke und der Märkischen Region über 500.000 Einwohner in insgesamt 19 Städten und Gemeinden sicher und zuverlässig mit Strom. 27 Umspannwerke dienen als zentrale Einspeiseknotenpunkte im rund 200 Kilometer langen Hochspannungs-Freileitungsnetz auf der 110-Kilovolt (kV) und 220-kV-Ebene. Die hier installierten Transformatoren sorgen dafür, dass die Spannung von der Hoch- auf die Mittelspannungsebene von 110 kV (=110.000 Volt) auf 10 kV (= 10.000 Volt) heruntergespannt wird. Über ein engmaschiges Kabelnetz von rund 7.700 Kilometern Länge und zahlreiche 10-kV-Stationen gelangt der Strom schließlich auf Niederspannungsebene von 400 Volt beziehungsweise 230 Volt zum Endverbraucher.
Hagen, 29.04.2026